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Case Studies

280.000€ Forschungszulage für Scaneca für die Entwicklung ihrer 3D-Körperscanner

2. Juli 2026 · Erich Lehmann
Artikel mit KI erklären
Scaneca 3D-Körperscanner: das Gerät, der Messvorgang mit Person auf dem Scanner und das fertige 3D-Körpermodell mit Umfangsmessung

Kurzprofil: Scaneca und der Innovationskern

Die Scaneca GmbH (scaneca.de) entwickelt mobile Körperscanner, die in einem einzigen Messvorgang eine detaillierte virtuelle Kopie des Körpers erstellen, eine Haltungsanalyse durchführen, die wichtigsten gesundheitsrelevanten Parameter bestimmen und Körperumfänge messen.

Die Innovation liegt in der Kombination aus Mobilität, Genauigkeit und automatisierter 3D-Modellgenerierung. Ein klassisches Beispiel für förderfähige Hardware-Entwicklung im Sinne der FuE-Kriterien.

Trotz dieses Umfangs an Innovation hat Scaneca jahrelang keinen Antrag auf öffentliche Förderung für das Projekt gestellt. Warum, und was sich geändert hat, zeigt dieses Beispiel aus der Praxis.


Die Ausgangslage: Jahrelang gewusst, nie beantragt

Dass es die Forschungszulage gibt, war bei Scaneca lange bekannt. Beantragt wurde sie trotzdem nicht. Der Grund war sowohl die Zeit als auch die Sorge vor Bürokratie: Irgendjemand im Team hätte sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Also wurde es geschoben, Jahr für Jahr.

Auch der Gedanke an eine Beratung half zunächst nicht weiter. Die Sorge: Selbst mit Agentur bleibt am Ende ein Haufen Arbeit hängen, und wer einmal anfängt, steckt in einem Prozess, den er nie haben wollte. Aktiv nach einer Beratung gesucht hat Scaneca deshalb nie.

Die größte Hürde war nicht der Antrag selbst, sondern die Unsicherheit über den eigenen Aufwand. Wie viele Unterlagen müssen zusammengesucht werden? Wie viele „Hausaufgaben" kommen auf das Team zu? Ist überhaupt alles dokumentiert, etwa der Urlaub von Mitarbeitenden, der vier Jahre zurückliegt?

Wir wussten, dass es die Forschungszulage gibt, und haben es jahrelang geschoben. Uns war bewusst: Da muss sich jemand richtig mit auseinandersetzen, und die Zeit dafür hatten wir nicht. Das größte Problem war die Sorge, dass du am Ende doch nur Zeit damit verschwendest. Wie viele Unterlagen muss ich noch zusammensuchen, wie viele Hausaufgaben habe ich?

Nikolay Leons

Co-Founder Scaneca


Der Wendepunkt: ein Gespräch auf der Messe

Der Kontakt kam nicht über eine Google-Suche zustande, sondern auf einem Messestand. Erich von Zeitmaker sprach das Team proaktiv an, und zwei Dinge machten den Unterschied:

  1. Das Versprechen, das die eigentliche Sorge adressierte: Erich organisiert den gesamten Prozess so, dass das Team minimal Zeit investieren muss. Genau die Unsicherheit, die jahrelang blockiert hatte, war damit vom Tisch.
  2. Ein Gespräch auf Augenhöhe: Beide Seiten sind technische Menschen. Statt einer Sales-Show gab es ein fachliches Gespräch über das Produkt.

Erich kam auf der Messe zu uns und meinte: Ich verstehe euch, ich weiß, wie es euch geht. Ich organisiere alles so, dass ihr am wenigsten Zeit investieren müsst. Das hat mich angesprochen. Dazu seine technische Natur, ich bin selbst ein technischer Mensch. Auf der Messe sprichst du die ganze Zeit mit Sales-Leuten, da freust du dich, mal mit einem technischen Menschen zu sprechen.

Nikolay Leons

Co-Founder Scaneca


Das Ergebnis: 280.000€ Forschungszulage

Scaneca hat die Zusammenarbeit mit einem einzelnen Projekt ausprobiert: der Entwicklung am Körperscanner. Die Konsequenz nach dem ersten Durchlauf: Scaneca lässt die Scanner-Entwicklung jetzt auch für die darauffolgenden Jahre fördern.

Insgesamt sicherte sich Scaneca 280.000€ Forschungszulage für die Entwicklung der 3D-Körperscanner.


Was dieses Beispiel für dich bedeutet

Das Muster bei Scaneca sehen wir bei vielen Tech-Unternehmen und KMU:

  • „Wir wissen, dass es die Forschungszulage gibt, aber uns fehlt die Zeit." Genau dafür gibt es ein Setup, bei dem die Beratung die Arbeit übernimmt und nicht nur berät.
  • „Wir wissen nicht, wie viel Aufwand auf uns zukommt." Diese Unsicherheit ist fast immer größer als der tatsächliche Aufwand. Bei Scaneca war sie das stärkste Hindernis.
  • „Ist unsere Entwicklung überhaupt förderfähig?" Hardware-Entwicklung mit echtem technischen Risiko, wie ein mobiler 3D-Scanner, ist ein Paradebeispiel für förderfähige Forschung und Entwicklung. Das gilt für Medizintechnik genauso wie für Maschinenbau oder Software.
  • Rückwirkend beantragen lohnt sich: Die Forschungszulage kann bis zu vier Jahre rückwirkend geltend gemacht werden. Auch Projekte, die längst laufen, sind nicht verloren.

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Häufige Fragen

Die Entwicklungsarbeit am mobilen Körperscanner, also Personalkosten der Entwickler für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

Der Prozess ist so organisiert, dass das Team nur punktuell Input liefert: Projektbeschreibung im Gespräch, Zugang zu vorhandenen Unterlagen, Review des Antrags.

Wenn du an etwas arbeitest, das technisch neu oder riskant ist (neue Hardware, neue Algorithmen, neue Verfahren), stehen die Chancen gut. Die Einschätzung dazu bekommst du im Erstgespräch, bevor irgendein Aufwand entsteht.

Nein. Die Forschungszulage kann für laufende, geplante und bis zu vier Jahre rückwirkend auch für vergangene Projekte beantragt werden.

Bei zeitmaker.com ist die Vergütung 100 % erfolgsbasiert. Bei einer endgültigen Ablehnung entstehen keinerlei Kosten.

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