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Forschungszulage Statistiken 2026: Erfolgsquoten & Branchen

29. Jan. 2026 · Erich Lehmann · Aktualisiert am 26. Aug. 2026
Artikel mit KI erklären

Warum dieser Artikel wichtig ist (und was du verstehen solltest)

Wenn du die Forschungszulage nutzt, geht es nicht nur darum, „einen Antrag abzugeben“. In der Praxis entscheiden zwei Dinge über Erfolg, Förderhöhe und spätere Sicherheit bei einer möglichen Steuerprüfung:

  • Welche Kosten wirklich geltend gemacht werden dürfen (und wie man sie korrekt herleitet)
  • Wie wasserdicht Projektlogik und Dokumentation sind (BSFZ-Logik, Neuheit, Ungewissheit, systematisches Vorgehen)

Ich bin Erich Lehmann (zeitmaker.com) – und dieser Beitrag soll dir die wichtigsten Zahlen, Quoten und Muster kurz und klar einordnen, damit du bessere Entscheidungen triffst.

1) Wie stark wird die Forschungszulage inzwischen genutzt?

Die BSFZ aktualisiert ihre Zahlen quartalsweise. Aktueller Stand vom 16.09.2020 bis 30.06.2026: 26.042 antragstellende Unternehmen und 63.718 beantragte Vorhaben. Die Kurve zeigt klar nach oben: 2025 wurden 16.723 Vorhaben eingereicht, gut doppelt so viele wie 2022.

Mein Take: Wer noch zögert, sollte wissen, dass hier gerade ein Standardinstrument entsteht. Je mehr Anträge die BSFZ bearbeitet, desto klarer werden die Erwartungen an Begründung und Abgrenzung, und desto weniger verzeiht ein schwacher Antrag.

7.408
2020/2021
8.198
2022
10.279
2023
14.149
2024
16.723
2025

Quelle: bescheinigung-forschungszulage.de, Datenstand 30.06.2026, abgerufen 26. August 2026

Was dabei an Förderung herauskommt

Die BSFZ schätzt auch, wie viel Forschungszulage aus den bescheinigten Vorhaben eines Einreichungsjahres resultiert. Für 2025 sind das rund 3,16 Mrd.€, fast dreimal so viel wie für 2022 (1,12 Mrd.€).

2022
1.120 Mio.€
2023
1.730 Mio.€
2024
2.860 Mio.€
2025
3.160 Mio.€

Quelle: bescheinigung-forschungszulage.de, Datenstand 30.06.2026, abgerufen 26. August 2026

2) Erfolgsquote: Wie oft wird die Forschungszulage bewilligt?

Ablehnungen sind bei der Forschungszulage keine Ausnahme. Laut einem BMBF-Schreiben (24.06.2024) liegt die Erfolgsquote (vorhabenbezogen, BSFZ) im Mittelwert bei 74,55% – also wird grob 3 von 4 Anträgen bewilligt.

Was heißt das praktisch? In 2024 (bis Mai) liegt die Erfolgsquote bei 71,11% (BSFZ). Und genau hier wird’s spannend: Mit professioneller Begleitung liegt die Erfolgsquote in der Praxis bei 92% (entspricht 8% Ablehnung).

92%
zeitmaker.com
74,55%
Mittelwert
76%
2020
78,92%
2021
73,78%
2022
74,54%
2023
71,11%
2024

Quelle: BMBF-Schreiben vom 24.06.2024

3) Anträge nach Wirtschaftszweig: Wer beantragt besonders häufig?

Ein Blick auf die Branchen zeigt: Die Forschungszulage ist längst nicht nur „klassische Industrie“. Gezählt werden hier antragstellende Unternehmen, nicht einzelne Vorhaben. Mein Take: Genau hier sieht man, warum ich im Wording bewusst von Innovation spreche: Viele förderfähige Vorhaben sind Produkt-, Prozess- oder Software-Innovationen – nicht „Laborforschung“.

IT-Dienstleistungen
32% (4.953)
Maschinenbau
20% (3.069)
DV-Geräte/Elektronik/Optik
8% (1.182)
Informationsdienstleistungen
8% (1.174)
F&E (Dienstleister)
7% (1.105)
Metallerzeugnisse
6% (917)
Sonstige Waren
6% (909)
Elektronische Ausrüstung
5% (745)
Chemische Erzeugnisse
4% (664)
Gesundheitswesen
4% (575)

Quelle: bescheinigung-forschungszulage.de, Zeitraum 2020–2025, abgerufen 26. August 2026

4) Unternehmensgrößen: Ist die Forschungszulage nur etwas für Konzerne?

Nein. Die Statistik zeigt eine breite Nutzung über alle Größenklassen hinweg: 33% der antragstellenden Unternehmen sind Kleinstunternehmen und 31% kleine Unternehmen, während mittlere Unternehmen 22% und Großunternehmen 13% ausmachen.

Es gibt also kein „nur Konzerne“ oder „nur Startups“. Die Kernerkenntnis ist: Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die saubere F&E-Argumentation (Neuheit/Ungewissheit, Systematik) plus korrekte Kostenlogik.

Das gilt auch für das Alter der Unternehmen: Von den Antragstellern des Jahres 2025 waren 34,9% höchstens zehn Jahre vor der Einreichung gegründet worden, 22,6% zwischen zehn und zwanzig Jahren, und 42,4% existierten bereits länger als zwanzig Jahre. Junge Tech-Unternehmen und etablierter Mittelstand nutzen die Forschungszulage also etwa gleich stark.

Grafik basierend auf der Tabelle: Anteil nach UnternehmensgrößeKleinstunternehmen33%KleinesUnternehmen31%MittleresUnternehmen22%Großunternehmen13%

Quelle: bescheinigung-forschungszulage.de, Zeitraum 2020–2025, abgerufen 26. August 2026

5) Anträge nach Bundesland: Wo kommt besonders viel?

Interpretation: Die Verteilung folgt grob der Wirtschafts- und Industriestärke – und zeigt zugleich: Die Forschungszulage ist bundesweit relevant.

Regionale Verteilung der Forschungszulage nach Bundesländern

Quelle: bescheinigung-forschungszulage.de, Zeitraum 2020–2025, abgerufen 26. August 2026

6) Was zeitmaker.com an Statistiken hat (und warum das zählt)

Ich werde häufig gefragt: „Braucht man wirklich Beratung?“ Meine Antwort ist pragmatisch: Wenn du Zeit sparen, Risiko reduzieren und Förderhöhe optimieren willst – ja. Denn die größten Hebel liegen selten im „Formular“, sondern in Kostenlogik und Projektbegründung. Wie wir das in der Forschungszulage-Beratung konkret angehen, ist dort Schritt für Schritt beschrieben. Und ob der Selbstantrag für dich realistisch ist, klärt die Entscheidungshilfe Forschungszulage selbst beantragen oder Beratung nehmen?

Mehr Geld

€400k durchschnittliche Förderung

Durch uns erhalten Unternehmen oft mehr Geld, da wir wissen welche Kosten noch geltend gemacht werden können.

+€75k

mehr Förderung durch uns

Weniger Aufwand

Statt 4 Wochen nur 4 Calls

Wir übernehmen die Schreibarbeit. Ihr investiert nur Eure Expertise in wenigen Calls.

4

Calls bis zur Einreichung

Höhere Erfolgsquote

Sicher in die Steuerprüfung

Während der Durchschnitt bei etwa 75% liegt, erreichen wir durch unsere wasserdichte Dokumentation eine Quote von 92%.

92%

Erfolgsquote

Erwiesener Erfolg

Vertraut auf Erfahrung

Wir haben bereits zahlreiche Unternehmen erfolgreich zur Forschungszulage geführt.

€15M+

Forschungszulage erhalten • 60+ Kunden

Unser Ablauf: schlank statt „4 Wochen Antragsschmerz“

Statt wochenlanger Eigenarbeit läuft es bei vielen Teams mit uns auf 4 Calls hinaus:

  1. Call 1 (Finance, ~30 Min.): Unterlagen-Checkliste unternehmensspezifisch (keine generische Liste)
  2. Call 2 (Finance Review, ~30 Min.): Wir strukturieren Daten, klären Rückfragen
  3. Call 3 (Product/Innovation, ~45 Min.): Projekte strukturieren + Zuordnung Mitarbeitende/Auftragnehmer pro Projekt
  4. Call 4 (Final/Einreichung): Review, Finalisierung, Einreichung

Wenn du den Prozess verstehen willst, starte hier auf unserer Seite: zeitmaker.com.

7) Offizielle Stellen: Wo du verlässlich nachlesen kannst

Für offizielle Informationen und Verfahren ist insbesondere die BSFZ relevant. Wenn du direkt in den Prozess einsteigen willst, ist auch die Bescheinigungsplattform zentral: bescheinigung-forschungszulage.de.

Fazit: Die Forschungszulage ist stark – aber Statistik zeigt klar: Dokumentation entscheidet

Die Forschungszulage ist eine hervorragende Option, um Innovationsausgaben steuerlich fördern zu lassen. Gleichzeitig zeigt die Statistik: Ablehnungen sind häufig. Wer die Logik der BSFZ sauber trifft, Projekte klar abgrenzt und Kosten korrekt herleitet, erhöht die Chancen spürbar – und schützt sich zusätzlich für eine mögliche spätere Prüfung.


Häufige Fragen

Die wichtigste Kennzahl ist die Erfolgsquote: im Mittel 74,55% (BSFZ), 2024 (bis Mai) 71,11%. Das zeigt: Erfolg ist nicht „Standard“, sondern hängt stark von Begründung, Abgrenzung und Dokumentation ab. In der Praxis liegt die Erfolgsquote bei zeitmaker.com bei 92%.

Von der Einführung am 16.09.2020 bis zum 30.06.2026 haben 26.042 Unternehmen insgesamt 63.718 Vorhaben bei der BSFZ beantragt. Die Nutzung wächst deutlich: 2022 waren es 8.198 Vorhaben, 2025 schon 16.723. Aus den 2025 eingereichten und bescheinigten Vorhaben ergibt sich ein abgeschätzter Anspruch auf Forschungszulage von rund 3,16 Mrd.€.

Am häufigsten scheitert es an (1) einer zu schwachen Begründung von Neuheit & Ungewissheit, (2) fehlendem systematischem Vorgehen (Ziel, Hypothesen, Iterationen, Tests) in der Darstellung und (3) einer unklaren Abgrenzung zwischen Routine und F&E.

IT-Dienstleistungen sind #1 mit 32% (4.953 antragstellende Unternehmen), Maschinenbau #2 mit 20% (3.069). Zusammen sind das 52% der Top-10 – ein klares Signal, dass Software- und Prozessinnovationen in der Praxis ein zentraler Treiber der Forschungszulage sind (nicht nur „Laborforschung“).

Sie wird über alle Größenklassen hinweg genutzt: 33% der antragstellenden Unternehmen sind Kleinstunternehmen, 31% kleine Unternehmen, 22% mittlere und 13% Großunternehmen. Es gibt also kein „nur Konzerne“ oder „nur Startups“. Die Kernerkenntnis ist: Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die saubere F&E-Argumentation (Neuheit/Ungewissheit, Systematik) plus korrekte Kostenlogik.

Sehr stark: Bayern (24%), Nordrhein-Westfalen (19%) und Baden-Württemberg (18%) kommen zusammen auf 61%. Die Verteilung folgt grob der Wirtschafts- und Industriestärke, zeigt aber gleichzeitig eine bundesweite Relevanz (auch jenseits der Top-3).

Kurz gesagt: höhere Erfolgswahrscheinlichkeit und bessere Förderlogik. Unsere Praxiswerte: 92% Erfolgsquote, Ø 400.000 € Förderung und im Schnitt 25% höhere Förderung (typisch: +75.000 € mehr), weil wir Abgrenzung, Storyline und Kostenpotenziale prüfungssicher herausarbeiten.

Für den offiziellen Prozess ist u. a. die Bescheinigungsplattform relevant: bescheinigung-forschungszulage.de. Für Unterstützung aus Expertensicht findest du Infos und Kontakt über zeitmaker.com.

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