280.000€ Forschungszulage für Scaneca für die Entwicklung ihrer 3D-Körperscanner
Scaneca sicherte sich 280.000€ Forschungszulage für die Entwicklung ihrer mobilen 3D-Körperscanner. Warum das Team jahrelang zögerte und wie es gelang.
Seit dem 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, nimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), das für das ZIM zuständige Bundesministerium, vorübergehend keine neuen Zuschussanträge mehr an. Wichtig: Der Stopp ist zwar befristet und das Programm selbst wird nicht abgeschafft, wann die Antragsannahme aber wieder startet, ist derzeit völlig offen. Betroffen sind laut offizieller Meldung ausdrücklich alle Antrags- und Projektformen:
Zusätzlich wird die Fristenfestlegung für die zweite Phase bei Innovationsnetzwerken vorübergehend ausgesetzt. Es kommt also nicht nur kein neuer Antrag mehr rein, auch der Fahrplan laufender Netzwerkförderungen verschiebt sich.
Der Grund: Seit dem vierten Quartal 2025 ist die Nachfrage stark gestiegen. Bei begrenzten Haushaltsmitteln sieht sich das BMWE gezwungen, die Antragsannahme zu drosseln, um die verfügbaren Mittel gezielt zu steuern.
Die offizielle Meldung dazu lest ihr direkt beim ZIM-Portal des BMWE sowie beim ZIM-Projektträger AiF Projekt GmbH.
Gute Nachricht für alle, die schon im Verfahren sind:
Wie lange der Stopp gilt, ist offen. Das BMWE strebt eine Wiederaufnahme für Anfang 2027 an, abhängig davon, wie viel Budget der Bundeshaushalt 2027 hergibt. Eine feste Zusage gibt es nicht.
Genau hier liegt der entscheidende Punkt. Der ZIM-Stopp ist das Symptom eines strukturellen Problems klassischer Zuschussprogramme: Sie hängen an einem begrenzten Fördertopf. Ist der leer, ist Schluss, egal wie gut euer Projekt ist.
Die Forschungszulage funktioniert anders. Sie ist ein steuerlicher Rechtsanspruch. Wenn euer Projekt die Kriterien erfüllt, bekommt ihr die Förderung, ohne Wettbewerb um knappe Budgets und ohne Antragsstopp. Es gibt keinen Topf, der leerlaufen kann.
Und die Konditionen sind 2026 so gut wie nie:
Für die meisten forschenden Unternehmen ist die Forschungszulage damit nicht der Notnagel, sondern die bessere Grundförderung, gerade jetzt.
| Kriterium | ZIM | Forschungszulage |
|---|---|---|
| Art der Förderung | Projektbezogener Zuschuss | Steuerliche Förderung |
| Zeitpunkt der Förderung | Ex-ante, vor Projektbeginn | Ex-post, auch bis 4 Jahre rückwirkend |
| Förderquote | Bis zu 45 % für junge Unternehmen, 55 % bei Kooperationen | 25 %, für KMU 35 % |
| Maximale Förderung | Bis zu ca. 550.000 € pro Einzelprojekt | Bis zu 4,2 Mio. € pro Jahr (KMU, ab 2026) |
| Bewilligungsprozess | Wettbewerblich, begrenztes Budget | Rechtsanspruch, kein Antragsstopp |
| Bürokratie / Aufwand | Hoch (Zwischenberichte, Meilensteine) | Moderat |
| Förderfähige Projekte | Innovative Vorhaben, oft mit Marktbezug | Auch inkrementelle Forschung |
| Zielgruppe | KMU und Start-ups mit FuE-Erfahrung | Alle Unternehmen |
| Kooperation notwendig? | Oft Kooperationsprojekte | Inhouse möglich |
Mehr Details zum Vergleich findet ihr in unserem Beitrag ZIM vs. Forschungszulage.
Der größte Unterschied in der Praxis: Beim ZIM ist das laufende Reporting der Schmerzpunkt, und ohne bewilligtes Budget geht ohnehin nichts. Bei der Forschungszulage beschreibt ihr rückwirkend, was tatsächlich passiert ist. Dafür wird die Qualität des BSFZ-Antrags zum entscheidenden Faktor.
Ihr wollt wissen, wie viel Forschungszulage für euch drin ist? In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns euer Projekt an und sagen euch ehrlich, was möglich ist.
Dranbleiben. Bereits eingereichte Anträge und Bewilligungen sind nicht betroffen.
Prüft, ob die Forschungszulage euer Vorhaben abdeckt. In den meisten Fällen tut sie das, und ihr könnt sogar rückwirkend für die vergangenen Jahre einsteigen.
Der ZIM-Stopp ist der ideale Anlass, die Forschungszulage jetzt aufzusetzen. Kurz erklärt: Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung, auf die jedes Unternehmen mit Steuersitz in Deutschland einen Rechtsanspruch hat. Anders als beim ZIM gibt es keinen begrenzten Fördertopf und keinen Wettbewerb um Budgets, wer die Kriterien erfüllt, bekommt die Förderung, rückwirkend bis zu vier Jahre. Genau deshalb ist sie vom aktuellen Antragsstopp nicht betroffen.
Wichtig zu wissen: Forschungszulage und ZIM lassen sich grundsätzlich kombinieren, nur nicht für dieselben Kosten im selben Projekt. Wer bisher auf ZIM gesetzt hat, verliert also nichts, sondern gewinnt mit der Forschungszulage eine planbare, budgetunabhängige Förderung dazu.
Seit dem 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, nimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) keine neuen Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) mehr an. Der Stopp gilt für alle Projektformen und auch für Projektskizzen.
Nein. Bereits eingereichte Anträge werden weiter bearbeitet und bewilligt, sofern die Bedingungen erfüllt sind und Mittel bereitstehen. Auch laufende Auszahlungen bereits bewilligter Vorhaben gehen normal weiter. Ausgenommen sind zudem Anträge im Rahmen internationaler bilateraler und multilateraler Ausschreibungen.
Das ist offen. Das BMWE strebt eine Wiederaufnahme für Anfang 2027 an, abhängig davon, wie viel Budget der Bundeshaushalt 2027 bereitstellt. Eine feste Zusage gibt es nicht.
Für die meisten forschenden Unternehmen die Forschungszulage. Sie ist ein steuerlicher Rechtsanspruch, hängt nicht an einem begrenzten Fördertopf und kennt keinen Antragsstopp. 2026 liegt der Fördersatz bei 25 Prozent, für KMU bei 35 Prozent, die Bemessungsgrundlage bei bis zu 12 Millionen Euro pro Jahr, und sie ist bis zu vier Jahre rückwirkend möglich.
Grundsätzlich ja, nur nicht für dieselben Kosten im selben Projekt. Wer bisher auf ZIM gesetzt hat, verliert also nichts, sondern gewinnt mit der Forschungszulage eine planbare, budgetunabhängige Förderung dazu.
Schreib uns kurz, worum es geht, wir melden uns persönlich und unverbindlich bei dir.
Scaneca sicherte sich 280.000€ Forschungszulage für die Entwicklung ihrer mobilen 3D-Körperscanner. Warum das Team jahrelang zögerte und wie es gelang.
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