Stundenzettel Vorlage: Kostenlos für Forschungszulage
Kostenlose Stundenzettelvorlage als PDF, Excel & Word – speziell für die Forschungszulage. Korrekte Arbeitszeitdokumentation für förderfähige Personalkosten.
Ich sehe es in MedTech- und HealthTech-Projekten immer wieder: Die wirklich teuren Phasen kommen nicht erst beim Roll-out, sondern davor – in Prototypen, Iterationen, Tests, Validierung, Schnittstellenarbeit und dem Umgang mit technischen Unsicherheiten. Genau hier setzt die steuerliche Forschungszulage an: Sie belohnt planmäßige Entwicklung und macht Innovationsvorhaben finanziell planbarer.
In diesem Artikel zeige ich dir, welche MedTech/HealthTech-Vorhaben typischerweise förderfähig sind, welche Fallstricke in der Praxis häufig auftauchen – und wie du die Forschungszulage als Cashflow-Hebel nutzt. Als konkretes Beispiel verweise ich auf unsere Case Study zur KI-gestützten Pflegedokumentation von voize (gesicherte Förderung: 314.825 €): Case Study voize auf zeitmaker.com
Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Innovationsvorhaben (im Gesetzeskontext: FuE). Im Unterschied zu klassischen Zuschussprogrammen ist sie oft der planbarste und dauerhaft nutzbare Hebel – besonders für Teams, die kontinuierlich entwickeln (Software, Algorithmen, Medizinprodukte, Diagnostik, Datenplattformen etc.).
Gerade in MedTech & HealthTech kommt oft genau das zusammen, was die Logik der Forschungszulage begünstigt:
Wenn du das sauber strukturiert und dokumentiert bekommst, kann die Forschungszulage Innovation spürbar entlasten – ohne dass du dein Vorhaben in ein kurzfristiges Förderfenster pressen musst.
Die Forschungszulage orientiert sich an den förderfähigen Aufwendungen (insbesondere Personalkosten, aber nicht nur).
Wichtig: Stichtage zählen – die häufigsten Denkfehler entstehen genau hier.
Wichtig aus der Praxis: Es geht nicht um „das Projektjahr", sondern um Zeitpunkte, wann Aufwendungen anfallen – und teils auch darum, wann das Vorhaben beginnt. An diesen Stichtagen entstehen die häufigsten Denkfehler (und unnötig verschenkte Förderung).
Wenn du die Logik schnell auf dein Vorhaben übertragen willst: Schnellcheck/Rechner auf zeitmaker.com
In geeigneten Innovationsvorhaben können u. a. diese Kostenarten relevant sein:
Gerade bei software-lastigen HealthTech-Innovationen wird oft zu wenig auf eine saubere, prüffähige Zuordnung geachtet: Wer arbeitet wie viele Stunden an welchem Arbeitspaket – und warum ist es technisch unsicher und methodisch geplant?
In MedTech & HealthTech sind häufig förderfähig (wenn der Innovationskern sauber begründet ist):
Entscheidend ist nie das Label („KI", „MedTech", „Digital"), sondern die Frage: Welche technische Unsicherheit löst du planmäßig – und wie machst du das nachweisbar?
MedTech/HealthTech ist reguliert – und genau deshalb ist die Abgrenzung zwischen „Innovation" und „Regulatorik/Administration" entscheidend.
Typisch nicht bescheinigungsfähig sind (je nach Kontext und Phase):
Das heißt nicht, dass dein Projekt „raus" ist. Aber: Der Antrag muss den innovativen Anteil sauber abgrenzen und technisch begründen.
Ein besonders greifbares Beispiel aus dem HealthTech-Umfeld ist unsere Case Study zur KI-gestützten Pflegedokumentation von voize: Für das Vorhaben wurden 314.825 € Fördermittel gesichert. Zur voize Case Study
Warum ist das so typisch für förderfähige Software-Innovation?
Wenn du selbst an KI- oder Prozesssoftware im Gesundheitswesen arbeitest: Solche Vorhaben sind oft förderfähig – wenn der Innovationskern technisch sauber beschrieben und dokumentiert ist.
In der Praxis funktionieren Anträge besonders gut, wenn du drei Dinge konsequent tust:
Projekt sauber abgrenzen Was ist wirklich Innovation/Entwicklung (technische Unsicherheit, methodisches Vorgehen) – und was ist Produktpflege, Implementierung oder Regulatorik?
Technische Unsicherheit konkret beschreiben Nicht „wir bauen KI", sondern z. B.: Welche Datenprobleme, Performancegrenzen, Robustheitsfragen, Integrationsrisiken werden gelöst?
Dokumentation von Anfang an „förderfähig" denken Arbeitspakete, Ziele, Ansätze, Tests, Ergebnisse, Iterationen – nachvollziehbar und prüfbar.
Den Prozess im Überblick findest du hier: Antragstellung auf zeitmaker.com
In der Praxis scheitert die maximale Förderung selten am Innovationsgrad – sondern an Stichtagen, Obergrenzen und einer unsauber dokumentierten Abgrenzung. Wenn du die Spielregeln (28.03.2024 vs. 01.01.2026) korrekt anwendest und Innovation methodisch darstellst, wird die Forschungszulage vom „Bürokratie-Thema" zu einem echten Cashflow-Instrument.
Offizielle Einstiegsstelle (wichtig für die Orientierung): Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ)
Wenn du in MedTech oder HealthTech entwickelst – ob Medizinprodukt, Algorithmus, Datenplattform, KI-Anwendung oder digitale Versorgungslösung – lohnt sich ein strukturierter Blick auf die Forschungszulage fast immer.
Wenn du möchtest, prüfen wir das gemeinsam in einem kostenfreien Fördercheck – und sagen dir klar, welche Regeln bei dir greifen (28.03.2024 vs. 01.01.2026) und wie du dein Vorhaben optimal zur Forschungszulage ausrichtest. Kostenfreier Fördercheck auf zeitmaker.com
Nein. Sie ist technologieoffen und passt oft sehr gut zu Software-, Daten- und Prozessinnovation – solange technische Unsicherheiten planmäßig gelöst werden.
Häufig förderfähig sind z. B. KI-gestützte Diagnostik, Interoperabilitäts-/Schnittstellenentwicklung, Validierungs- und Robustheitsarbeit sowie iterative Weiterentwicklung komplexer Systeme.
Typischerweise Personalkosten, Auftragsforschung (70 % ansetzbar), seit 2024 unter Voraussetzungen Abschreibungen und ab 2026 zusätzlich ggf. die 20 % Gemeinkostenpauschale (bei Vorhabenbeginn ab 2026).
Seit 28.03.2024 gilt für KMU 35 % (statt 25 %) und Auftragsforschung ist zu 70 % ansetzbar. Ab 01.01.2026 steigt die Bemessungsgrundlage auf 12 Mio. €; zusätzlich gibt es die 20 % Gemeinkostenpauschale (bei Vorhabenbeginn ab 2026).
Am schnellsten über einen strukturierten Check (Projektabgrenzung, Unsicherheiten, Aufwände, Stichtage). Einstieg über zeitmaker.com.
Schreib uns kurz, worum es geht, wir melden uns persönlich und unverbindlich bei dir.
Kostenlose Stundenzettelvorlage als PDF, Excel & Word – speziell für die Forschungszulage. Korrekte Arbeitszeitdokumentation für förderfähige Personalkosten.
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