
Forschungszulage im Maschinenbau: Eure Entwicklung ist förderfähig
Neue Fertigungsverfahren, Automatisierung, Prüfstände, Steuerungen: Im Maschinenbau steckt F&E selten im Labor, sondern in Konstruktion, Software und Inbetriebnahme. Genau diese Arbeit fördert die Forschungszulage mit 25%, für KMU 35% der förderfähigen F&E-Kosten. Wir übernehmen den Antrag, ihr investiert weniger als 5 Stunden in 4 Calls.
- erfolgsbasiert
- 100%erfolgsbasiert
- Fördersatz für KMU
- 35%Fördersatz für KMU
- Erfolgsquote unserer Anträge
- 92%Erfolgsquote unserer Anträge
Maschinenbau in Zahlen: stärkste Industriebranche der Forschungszulage
Kaum eine Branche reicht mehr Forschungszulage-Vorhaben ein als der Maschinen- und Anlagenbau. Die ZEW/VDMA-Auswertung (Stand Januar 2024) zeigt: Es gibt Geld, aber es wird nicht automatisch abgeholt.
Eingereichte Vorhaben
aus dem Maschinen- und Anlagenbau, mehr als aus jeder anderen Industriebranche
Anteil an allen Vorhaben
so groß ist der Anteil des Maschinen- und Anlagenbaus an allen bei der BSFZ eingereichten Vorhaben
Unternehmen
aus dem Maschinenbau haben bei der BSFZ bereits Anträge gestellt
Rechnerisches Fördervolumen pro Jahr
bei geschätzten 800 Mio.€ Potenzial
Stand: ZEW/VDMA-Auswertung Januar 2024. Zahl der antragstellenden Unternehmen: BSFZ-Statistik, Datenstand 30.06.2026.
Bewilligungsquote im Vergleich
1,47 Mrd.€ förderfähige F&E-Aufwendungen wurden aus der Branche bereits geltend gemacht. Trotzdem bleibt laut ZEW rund drei Viertel des jährlichen Förderpotenzials liegen, meist nicht wegen fehlender F&E, sondern wegen Unsicherheit, Aufwand und fehlender interner Ressourcen.
Was im Maschinenbau als förderfähig gilt
Ob euer Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die BSFZ an drei Prüfkriterien, die auf der international gebräuchlichen F&E-Definition aufbauen. Eine Weltneuheit braucht ihr dafür nicht. Was die einzelnen Merkmale bedeuten:
Automatisierung und Robotik
Ein energieeffizienter Greifer mit neuem Sensorsystem, dessen Regelverhalten erst im Versuch validiert werden kann.
Prüftechnik und Prüfstände
Neue Prüfstände mit variabler Lastregelung, bei denen Messgenauigkeit und Dynamik technisches Neuland sind.
KI in der Fertigung
Machine-Learning-gestützte Fehlererkennung im Prozess, deren Erkennungsrate unter Realbedingungen ungewiss ist.
Additive Fertigung
3D-Druck mit neuen Werkstoffen oder Prozessparametern, deren Materialverhalten erst erforscht werden muss.
Antrieb, Steuerung, digitale Zwillinge
Neuartige Antriebs- und Steuerungskonzepte oder hochdynamische Regelungen mit offenem technischem Ausgang.
Prototypenbau
Prototypen als Teil eines F&E-Vorhabens, zum Validieren, Testen und Iterieren. Reiner Vorserienbau zählt nicht.
Ihr seid unsicher, ob euer Projekt dazugehört? Im kurzen Call prüfen wir es gemeinsam, 5 Minuten reichen für eine erste Einschätzung.
Förderfähigkeit im Call prüfenWelche Kosten ihr ansetzen könnt
Im Maschinenbau entscheidet die Kostenlogik über die Höhe der Förderung. Seit 2024 zählen auch Maschinen und Prüfstände dazu, ab 2026 kommt die Gemeinkostenpauschale hinzu.
- Personalkosten
- Zu 100% ansetzbar: Entwicklung, Konstruktion, Versuch, Software, anteilig nach F&E-Zeit
- Auftragsforschung
- 70% des Entgelts externer F&E-Aufträge (für Aufwendungen bis 27.03.2024: 60%), Auftragnehmer mit Sitz in EU/EWR
- Maschinen und Prüfstände
- Abschreibungen auf neu angeschaffte bewegliche Wirtschaftsgüter bei ausschließlicher F&E-Nutzung (Anschaffung und Vorhabenbeginn nach dem 27.03.2024)
- Gemeinkostenpauschale
- 20% pauschal auf die direkten Projektkosten, für Vorhaben mit Beginn ab 2026
- Eigenleistungen
- 100€/h für Tätigkeiten ab 2026 (bis Ende 2025: 70€/h), für Einzelunternehmer und Mitunternehmer, max. 40 Stunden pro Woche
- Fördersatz
- 25% der förderfähigen Aufwendungen, 35% für KMU
- Bemessungsgrundlage
- Bis 12 Mio.€ pro Jahr ab 2026 (28.03.2024 bis Ende 2025: 10 Mio.€, davor 4 Mio.€); bei rückwirkenden Anträgen gelten die damaligen Höchstbeträge
Häufige Zweifel
Die typischen Maschinenbau-Irrtümer
Drei Sätze, die wir in Erstgesprächen immer wieder hören, und was wirklich gilt:
„Wir machen die Forschung sowieso für das Produkt.“
Genau diese produktnahe Entwicklung ist der Regelfall der Forschungszulage, nicht die Ausnahme. Gefragt sind Neuheit, technische Ungewissheit und planmäßiges Vorgehen, nicht ein separates Forschungsprojekt oder eine eigene F&E-Abteilung.
„Wir verbessern nur Bestehendes, das ist nicht innovativ genug.“
Wenn ihr dabei eine technische Ungewissheit löst, etwa bei Taktzeit, Genauigkeit, Materialverhalten oder Prozessstabilität, kann genau das F&E sein. Neuheit heißt: neu für den Stand der Technik, nicht Weltneuheit.
„Das Projekt ist schon abgeschlossen.“
Anders als ein Zuschuss muss die Forschungszulage nicht vor Projektstart beantragt werden. Aufwendungen aus zurückliegenden Jahren könnt ihr nachträglich geltend machen, solange die Festsetzungsfrist des jeweiligen Steuerbescheids läuft, regelmäßig 4 Jahre.
Ihr erkennt euch in einem dieser Sätze wieder? Dann klären wir im Call, was bei euch tatsächlich zählt.
Förderfähigkeit im Call prüfen8 Vorteile
Warum ist die Forschungszulage eine gute Fördermöglichkeit?
Im Vergleich zu klassischen Förderprogrammen ist die Forschungszulage für die meisten Unternehmen die bessere Wahl.
- 1
Rechtsanspruch
Kein Wettbewerb um Budgets: Wenn die Kriterien erfüllt sind, muss gefördert werden.
- 2
Bis zu 4 Jahre rückwirkend
Auch abgeschlossene Projekte können noch gefördert werden.
- 3
Branchenoffen
Software, Maschinenbau, MedTech, Bau: F&E ist F&E, egal in welcher Branche.
- 4
Auch ohne Gewinn
Keine Steuerlast nötig, die Zulage wird als Gutschrift ausgezahlt.
- 5
Weniger Bürokratie
Kein Projektplan vorab, keine Zwischenberichte, kein Verwendungsnachweis.
- 6
Voll digitaler Prozess
Antrag über BSFZ-Portal und ELSTER, kein Papier, kein Postweg.
- 7
Thematisch offen
Kein starrer Themenkatalog: Produktentwicklung, Prozessinnovation, alles zählt.
- 8
Breite Kostenbasis
Personalkosten, Auftragsforschung und Wirtschaftsgüter sind förderfähig.
In 4 Calls zum fertigen Antrag
Ihr braucht kein internes Förderprojekt. Wir identifizieren eure förderfähigen Vorhaben, ordnen Mitarbeitende und Kosten zu und arbeiten den Antrag so aus, dass er der BSFZ-Prüfung standhält. Euer Aufwand: 4 Calls, insgesamt unter 5 Stunden.
- 01
Finance Checkliste
30 Min
Wir klären, welche Unterlagen ihr braucht, als unternehmensspezifische Checkliste. Ihr leitet sie nur an euren Steuerberater weiter.
- 02
Finance Review
30 Min
Wir strukturieren eure Daten selbst (Mitarbeitende, Gehälter, Auftragnehmer) und klären letzte Rückfragen. Für euch nur Review.
- 03
Product & Innovation
45 Min
Wir identifizieren eure Innovationsprojekte, ordnen Mitarbeitende prozentual zu und besprechen Neuheit und technisches Risiko.
- 04
Final Review & Einreichung
30 Min
Ihr bekommt vorab ein asynchrones Review. Wenn alles passt, reichen wir ein, sonst nutzen wir Call 4 als vertiefenden Product-Call.
Aus der Praxis
Echte Projekte aus dieser Branche, mit den tatsächlich bewilligten Fördersummen.
Fliegende Windkraftanlagen, die in größeren Höhen Energie erzeugen. 169.000€ durch Kombination aus Leichtbau und intelligenter Steuerung.
Häufige Fragen aus dem Maschinenbau
Sprecht mit Leuten, die eure Technik verstehen
Im Erstgespräch klären wir, welche eurer Entwicklungsprojekte förderfähig sind und welche Kosten ihr realistisch ansetzen könnt. 5 Minuten reichen für eine erste Einschätzung.
Weitere Branchen
Förderfähige F&E sieht in jeder Branche anders aus. Hier findest du, was in den anderen Branchen zählt.

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